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Zoll beschlagnahmt hunderte Plagiate auf der Paperworld

Zoll beschlagnahmt hunderte Plagiate auf der Paperworld

Bei den Ende Januar stattgefundenen Weltleitmessen Paperworld und Christmasworld haben Zollbeamte mehr als 200 mutmaßliche Fälschungen sichergestellt. Einer der verdächtigen Aussteller ging den Beamten dabei bereits zum wiederholten Mal ins Netz.



Sicherheitsleistungen wurden noch vor Ort festgelegt

Autor: Marlene Ende, Head of Marketing bei tesa scribos

Bei den diesjährigen Ausgaben der weltweiten Leitmessen Paperworld und Christmasworld, die Ende Januar in Frankfurt stattfanden, beschlagnahmten Beamte des Hauptzollamtes Darmstadt insgesamt 260 mutmaßlich gefälschte Artikel. Dabei wurden die Ermittler bei sechs unterschiedlichen Ausstellern fündig. Sichergestellt wurden Büroartikel wie Stifte, Kugelschreiber, Druckerkartuschen sowie Prospekte. Die mutmaßlichen Fälschungen stammten aus China.

Zu den Ausstellern mit mutmaßlichen Schutzrechtsverstößen gehört auch ein vermeintlicher Wiederholungstäter: Die entsprechende Firma war bereits dreimal strafrechtlich in Erscheinung getreten. Im aktuellen Fall fanden die Beamten zwei mutmaßlich gefälschte Druckerkartuschen, für die eine Sicherheitsleistung von 6.000 Euro gezahlt werden musste.

Die Aktion des Zolls wurde von der Staatsanwaltschaft Frankfurt begleitet, um noch vor Ort die Höhe der zu zahlenden Sicherheitsleistungen festzulegen. „Mehrere Aussteller mussten vor Ort eine Sicherheitsleistung für zu erwartende Gerichtskosten und Strafen zahlen“, so Olaf Scheffler, Sprecher des Hauptzollamts Darmstadt. Insgesamt kassierte der Zoll Sicherheitsleistungen in Höhe von 11.000 Euro ein.

Das Ergebnis der diesjährigen Zollaktion auf den beiden Messen stellt einen Rückgang der beschlagnahmten Artikel im Vergleich zum vorigen Jahr dar. Der Grund dafür sei nicht abschließend geklärt, so der Sprecher des Hauptzollamts: „Hier kann bislang nicht bewertet werden, ob dies dem Kontrolldruck der letzten Jahre, der derzeit herrschenden Grippewelle in China und der daraus resultierenden Abwesenheit von Schutzrechtsinhabern auf der Messe oder neuen Geschäftspraktiken geschuldet ist.“

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