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US-Zoll zieht Designer-Plagiate vor den Feiertagen aus dem Verkehr

Luxus-Plagiate im Millionenwert beschlagnahmten US-amerikanische Zollfahnder in Texas rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen. Die gefälschten Waren seien auch für den Verkauf in der Vorweihnachtszeit bestimmt gewesen.



US-amerikanische Zollfahnder beschlagnahmten Luxus-Plagiate im Millionenwert

Autor: Stephanie Flügge, International Product & Market Manager

Kurz vor dem Beginn der umsatzstarken Feiertage und Shopping-Events wie Black Friday haben Beamte der United States Customs and Border Protection (CBP) in Dallas Fort Worth Fälschungen mit einem geschätzten Gesamtwert von über 9,3 Millionen US-Dollar (rund 7,7 Millionen Euro) beschlagnahmt. Die Fälschungssendung stammte aus China und war auf dem Weg in das naheliegende McKinney, Texas.

Die Plagiate befanden sich in insgesamt 148 einzelnen Boxen, die beispielsweise als Damen-Jogginghosen deklariert waren. Anstelle von Freizeitbekleidung entdeckten die Zollbeamten jedoch ein Sammelsurium gefälschter Designeraccessoires wie Schuhe, Taschen und Textilien, die etwa die Markenzeichen von Luxusherstellern wie Chanel, Gucci und Louis Vuitton trugen. Auch Fälschungen der Designer-Sneaker Yeezy von Adidas waren unter den Plagiaten.

Der Zeitpunkt der Sendung sei dabei kein Zufall; die Fälscher sollen es auf das umsatzstarke Weihnachtsgeschäft abgesehen haben. „Kriminelle Organisationen sind sich sehr wohl bewusst, dass die Verbraucher in dieser Weihnachtssaison online nach den besten Angeboten suchen werden,“ so Timothy M. Lemaux, Port Director des Area Port of Dallas. „Wir warnen die Konsumenten davor, dass ein Online-Angebot, das zu gut erscheint, um wahr zu sein, es wahrscheinlich auch ist,“ Lemaux weiter.

Die Beamten identifizierten die Waren als mutmaßliche Fälschungen etwa aufgrund ihrer minderwertigen Verarbeitung und der von den Originalen abweichenden Verpackung. Vor der Beschlagnahmung der Waren hatte der Importeur die Möglichkeit angemessene Dokumentationen und Lizenzen für die Produkte vorzulegen. Um die Waren abschließend als Fälschungen zu identifizieren, kooperierten die Ermittler der CBP mit dem Consumer Products and Mass Merchandise, Centers for Excellence and Expertise Import Division.

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