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Fälschungs-Shop in Dortmund hochgenommen

Die Polizei schloss Anfang Februar ein illegales Bekleidungsgeschäft in Dortmund, das trotz Lockdowns geöffnet hatte und gefälschte Bekleidung verkaufte. Dabei ertappten die Beamten auch mehrere potenzielle Kunden auf frischer Tat.



Illegales Bekleidungsgeschäft von Polizisten geschlossen

Autor: Marlene Ende, Head of Marketing bei tesa scribos

Beamte der örtlichen Polizeibehörde haben am ersten Februar in der Dortmunder Nordstadt ein illegales Bekleidungsgeschäft geschlossen, das trotz geltender Corona-Auflagen geöffnet hatte und gefälschte Markenkleidung verkaufte.

Durch den Hinweis eines Zeugen, der das illegale Treiben beobachtet hatte, wurden die Beamten auf das Geschäft aufmerksam, so die Angaben. Beim Eintreffen der Polizei am Einsatzort fanden die Beamten bereits vor der verschlossenen Gebäudetür diverse Etiketten vermeintlicher Designer-Bekleidung. Die Polizeibeamten betraten mit richterlichem Durchsuchungsbeschluss ein Nebengebäude, in dessen Obergeschoss sie einen provisorischen Verkaufsraum für Bekleidung entdeckten; mit Haken an den Wänden waren die Räumlichkeiten in ein illegales Klamottengeschäft umgewandelt worden.

Dort traf die Polizei zudem auf zwölf potenzielle Kunden, die aus Bochum, Essen, Castrop-Rauxel und Solingen stammten. Die Männer im Alter von 15 bis 36 Jahren probierten gerade Kleidungsstücke an oder hatten diese bereits gekauft. Sie wurden des Geschäftes verwiesen, die bereits gekaufte Kleidung wurde von den Beamten eingezogen; zudem prüft die Polizei, ob sie gegen Corona-Auflagen verstießen, so Kristina Purschke, Sprecherin der Polizei.

Auf den insgesamt rund fünfzig Quadratmetern fanden und beschlagnahmten die Beamten gefälschte Bekleidungsstücke, die gegen die Markenrechte namhafter Designermarken verstießen. Eine genauere Untersuchung der sichergestellten Waren bestätigte, dass es sich um Plagiate handelt. Die Ermittlungen dauern an; unter anderem muss sich der Betreiber des Geschäfts wegen Steuerhehlerei und Verstößen gegen das Markenschutzgesetz verantworten, so die Behördenmeldung.

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Quelle:

Polizei Dortmund, Ruhr Nachrichten

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