Welttag des geistigen Eigentums:

So schützen sich Verbraucher und Hersteller gegen Produktpiraterie



Thema: industry

Heidelberg, 26. April 2016. Durch Globalisierung und zunehmenden Online-Handel sind Ideenklau und Markenpiraterie leider weiter traurige Realität. Wie wichtig der effiziente Schutz des Urheberrechts ist, unterstreicht die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) mit dem heutigen Welttag des geistigen Eigentums, der in diesem Jahr zum 16. Mal begangen wird. Der deutsche Zoll kämpft seit Jahren erfolgreich gegen Plagiate: 2015 schlug er gezielt 23.000 Mal zu und zog Marken- und Produktfälschungen im Gesamtwert von 132 Millionen Euro aus dem Verkehr (siehe Grafik). Die Produktpiraten bereichern sich mit Fälschungen auf Kosten von Markenanbietern und gefährden Arbeitsplätze. Lukrativ für Fälscher ist insbesondere das Kopieren von Arzneimitteln, für Verbraucher kann es sogar lebensgefährlich sein. Deshalb hat der Zoll 2015 die Suche nach plagiierten Pillen immens verschärft und 3,9 Millionen Tabletten sichergestellt. Das sind fast viermal mehr als im Vorjahr. Unechte Arzneimittel kommen hauptsächlich aus China, Indien und Thailand.

Doch wie können sich Markeninhaber und Konsumenten am besten gegen Fake-Produkte schützen? Fälschungen sind immer schwieriger mit bloßem Auge vom Original zu unterscheiden. Eine effiziente Maßnahme gegen Kopisten ist konsequenter Produktschutz: Immer mehr Markenanbieter nutzen Sicherheitsetiketten von tesa scribos, um Arzneimittel, Handtaschen, Uhren oder Spirituosen mit individuellen und fälschungssicheren Merkmalen zu kennzeichnen – sie geben ihren Produkten sozusagen einen unverwechselbaren Ausweis mit auf den Weg in die internationale Lieferkette.

Der Heidelberger Produkt- und Markenschutzspezialist kombiniert seine selbst entwickelten Sicherheitstechnologien effizient mit Trendtechnologien wie NFC (Near Field Communication), RFID (Radio-Frequency Identification) und QR-Codes. So können Konsumenten, Zoll und Ermittler die Vorteile der berührungslosen Kommunikation nutzen und Originale in Sekunden mit dem Smartphone oder einem RFID-Lesegerät von Fälschungen unterscheiden. Voraussetzung dafür ist, dass die Standardtechnologien ergänzt werden:

„Bislang ist die Übertragung von Produkt-Identifikationsnummern via NFC oder RFID unsicher, denn die Trägermedien (Chips und Tags) können weltweit online beschafft werden und sind, ähnlich wie Barcodes (dazu zählen auch QR-Codes), kopierbare Technologiestandards. Wirksamen Schutz gegen Fälschungen bieten diese elektronischen Identifikationstechnologien erst dann, wenn sie mit visuell sicher prüfbaren Beweismitteln, wie wir sie bei tesa scribos herstellen, kombiniert werden“, erklärt Volker Hahn, International Marketing Director tesa scribos.
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Welttag des geistigen Eigentums 2016

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Infografik: Bilanzen der Deutschen Zollverwaltung

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