So lassen sich Markenrechte gegenüber Fälschern durchsetzen

So lassen sich Markenrechte gegenüber Fälschern durchsetzen

Beim Jahrestreffen der International Trademark Association (INTA) in Barcelona (20.-24. Mai) kommen Markeninhaber und Experten zusammen. Ein zentrales Thema: Wie können Markenrechte gegenüber Fälschern konkret durchgesetzt werden?



Markenschutz bedeutet Schutz von Markeninhabern und Konsumenten

Autor: Emilie Bargueno, International Product- & Market Manager bei tesa scribos
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Starke Marken stehen für Qualität und schaffen Vertrauen auf Kundenseite. Fälscher machen sich das zu Nutze, indem sie sich illegal Marken aneignen und Kunden durch Fälschungen täuschen. Markeninhaber erleiden Imageschäden und finanziellen Einbußen. Kunden wiederum sind unzufrieden, wenn sie ein qualitativ hochwertiges Originalprodukt kaufen möchten, stattdessen aber eine minderwertige Fälschung erhalten. Geht es um gepanschten Wein oder gefälschte Bremsscheiben besteht sogar Lebensgefahr für Konsumenten.

Um dem entgegenzuwirken und ihre Rechte zu schützen, können Markeninhaber auf verschiedene Gesetze zurückgreifen. Häufig besteht die Problematik aber nicht darin, ob Rechtsansprüche bestehen oder nicht, sondern wie sich diese konkret durchsetzen lassen. Das ist eines der zentralen Themen der INTA Jahreskonferenz.

Beim INTA Annual Meeting kommen verschiedene Interessenvertreter aus aller Welt zusammen: Markeninhaber, die ihre Marken schützen möchten. Anwälte, die sich um die rechtliche Absicherung der Marke kümmern. Und natürlich Lösungsanbieter, die mit Sicherheitsmarkierungen helfen, rechtliche Ansprüche tatsächlich durchsetzen zu können. Wie funktioniert das?
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Markenrechte durchsetzen mit physischen Sicherheitsmarkierungen

tesa SE
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Treffen Markeninhaber und Fälscher vor Gericht aufeinander, steht es häufig Aussage gegen Aussage. Denn auf den ersten Blick können Originalprodukt und Fälschung oft nicht unterschieden werden. Dann muss der Markeninhaber weitere Beweise vorlegen, dass das fragliche Produkt eine Fälschung ist. Da Fälscher immer professioneller arbeiten, ist das mitunter extrem schwierig.

Physische Sicherheitsmarkierungen können den entscheidenden Nachweis liefern. Wie? Die Schutzetiketten werden stückindividuell auf die Originalprodukte aufgebracht. Dadurch erhält jedes einzelne Produkt eine eigene Identität, die sicher nachverfolgt werden kann. Wichtig ist, dass die Markierungen mittels einer Technologie erstellt werden, die nicht für jedermann verfügbar ist. (Einfache Prägehologramme sind beispielsweise ungeeignet.) Damit wird sichergestellt, dass Fälscher nicht auch einfach die Sicherheitsmarkierungen imitieren können.

Idealerweise enthalten die Sicherheitsetiketten verschiedene sichtbare und verdeckte Merkmale, die von unterschiedlichen Zielgruppen geprüft werden können. Je nach Bedarf erfolgt die Prüfung durch Experten, Zollbeamte, Händler und/oder Konsumenten. Fälschungen tragen keine Sicherheitsmarkierung und werden damit zuverlässig als Fakes erkannt. Damit dienen die Markierungen als Originalitätsnachweis, der vor Gericht zur Durchsetzung von Markenrechten genutzt werden kann.

INTA Annual Meeting: Treffen Sie uns am Ausstellungsstand F 40!
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