Hologramme als Sicherheitsmarkierung: Was ist dabei zu beachten?

Hologramme als Sicherheitsmarkierung: Was ist dabei zu beachten?

Um wirksamen Produktschutz zu gewährleisten, sind bei dem Einsatz von Hologrammen als Fälschungsschutzkennzeichnungen einige Punkte zu berücksichtigen – wir erklären welche.



Prägehologramme sind nur bedingt als Sicherheitsmarkierung geeignet

Autor: Marlene Ende, International Product- & Market Manager bei tesa scribos
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Hologramme sind überall zu finden: Als witziger Effekt auf Postkarten und Spielzeugen, aber auch als Sicherheitsmarkierungen auf Geldscheinen, Kreditkarten und auf kostspieligen Produkten bspw. aus der Unterhaltungselektronik. Bei Letzterem sollen die Hologramme Original-Produkte als solche markieren, sodass Konsumenten sie von Fälschungen unterscheiden können. Dabei müssen einige Aspekte beachtet werden.

Die Prägeholografie als Technologie ist frei am Markt verfügbar und wird von einer Vielzahl von Anbietern bereitgestellt. Fertige Prägehologramme können zudem einfach und kostengünstig über Online-Verkaufsplattformen wie ebay und Alibaba erworben werden. Alleine für den Suchbegriff „security hologram“ ergeben sich auf Alibaba über 41.000 Treffer (Stand Dez. 16).
Das kann von Fälschern ausgenutzt werden, die mithilfe der verfügbaren Technologie neben dem Originalprodukt selbst auch die Hologramm-Markierung nachahmen. Sicherheitskennzeichnungen, die mithilfe solcher zugänglichen Technologien erstellt werden können, sind daher nicht zu empfehlen.

Im Worst Case verschwenden Markeninhaber Zeit und Geld. Denn Fälscher können weiterhin ihre Fälschungen an den Mann bringen, indem sie die vermeintlichen Sicherheits-Hologramme nachahmen und auf ihre Fälschungen aufbringen. Konsumenten werden in Sicherheit gewogen, kaufen aber ein gefälschtes Produkt. Die finanziellen Einbußen für den Markeninhaber bleiben bestehen.
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Kontrollierte Verfügbarkeit der Sicherheitsmarkierungen ist entscheidend

Der gewählte Anbieter sollte seine Fälschungsschutzmarkierungen selbst entwickelt haben mit einer Technologie, die nicht frei zugänglich ist. Auf einfache Prägehologramme trifft das in der Regel nicht zu.
Über den Lösungsanbieter erfolgt eine streng limitierte und exakt nachvollziehbare Auslieferung der Markierungen an autorisierte Produzenten der Markenprodukte. Damit ist sichergestellt, dass Fälscher die Kennzeichnungen weder irgendwo kaufen noch mit verfügbaren Technologien nachstellen können. Gekennzeichnete Originalprodukte sind für Kunden als solche erkennbar und grenzen sich von Fälschungen ab. Markeninhaber gelingt es so, Kunden und das eigene Unternehmen zu schützen.
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