Fälschungen zum Chinesischen Neujahrsfest

Fälschungen zum Chinesischen Neujahrsfest

Das Chinesische Neujahrsfest ist eine der wichtigsten Feierlichkeiten der chinesischen Kultur. Jedes Jahr geben chinesische Konsumenten Milliarden für Geschenke aus und Fälscher wissen das für sich zu nutzen. Wie sollten Markeninhaber damit umgehen?



Westliche Produkte als Kassenschlager

Autor: Elena Bose, Online & Public Relations Manager bei tesa scribos
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Jedes Jahr zu den Feierlichkeiten zum Chinesischen Neujahrsfest herrscht Ausnahmezustand in China. Offiziell dauern die Feierlichkeiten sieben Tage. Die meisten Chinesen nehmen zu dieser Zeit zusätzlichen ihren Jahresurlaub, sodass das Land für drei bis vier Wochen zum Erliegen kommt. Vor dem Neujahrsfest boomt der Handel, denn wie im Westen zu Weihnachten werden in China Geschenke für Familie und Freunde besorgt.

Produkte aus dem Westen wie Europa oder den USA gelten als Besonderheit und sind daher sehr begehrt. Insbesondere die sogenannte Generation 2 (“G2”), Chinesen in ihren Teenager-Jahren und frühen 20ern, hat eine Vorliebe für westliche Produkte wie Kleidung, Uhren, Schmuck und Kosmetik. Sie ist bereit, für die erwartete Qualität viel Geld auszugeben. Doch genau bei der Qualität liegt die Schwierigkeit. Denn China ist nach wie vor Zentrum für Fälschungen. Die Imitate sind äußerlich oft kaum zu unterscheiden von den Originalprodukten, tatsächlich aber von minderwertiger Qualität. Gelegenheiten wie das Chinesische Neujahrsfest lassen Fälscher natürlich nicht ungenutzt.
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Aktive Nachfrage nach Fälschungsschutzmerkmalen

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Chinesische Konsumenten sind sich der Problematik bewusst, möchten es sich aber natürlich nicht nehmen lassen, westliche Produkte zu verschenken. Gekauft werden die Produkte aus dem Westen meist über Online-Shops, von denen nicht wenige gefakte Shops sind. Aufgrund des hohen Bewusstseins für gefälschte Produkte haben chinesische Konsumenten das besondere Bedürfnis, die Originalität eines Produktes zu prüfen.

In China ist es Gang und Gäbe, echte Produkte mit Originalitätsnachweisen in Form von Sicherheitsetiketten auszustatten. Wichtig ist, dass diese Markierungen fälschungssicher sind und nicht einfach nachgeahmt werden können. Sonst würden sie einfach imitiert werden wie die Originalprodukte selbst. Hinzukommt, dass Smartphones in China viel stärker genutzt werden als etwa noch in Europa. Idealerweise haben die Sicherheitsmarkierungen daher eine digitale Anbindung. Durch einfaches Scannen des Sicherheitsetiketts mit dem Smartphone können sich Kunden der Originalität ihres Produktes versichern. Das ist aber noch nicht alles. Markeninhaber können die digitale Anbindung nutzen, um mit ihren Kunden zu kommunizieren, indem sie zum Beispiel Gewinnspiele oder Loyalitätsprogramme implementieren.

Markeninhaber befriedigen so das Bedürfnis ihrer Kunden nach Sicherheit und können gleichzeitig in Interaktion mit ihnen treten, um sie langfristig an ihre Marke zu binden.
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